Was tun bei ständigem Husten ??

Wer jetzt in Deutschland war und die langsam abfallenden Temperaturen sowie die langsam aufsteigenden Herbstnebel registrierte, fragt sich, WANN ihn die nächste Erkältung ereilen wird.

Es kann eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, wobei selbst die Gesundleber, Kaltduscher und Bio-Körneresser nicht hundertprozentig verschont bleiben!

Ein Freund von uns, Allgemeinmediziner in Bayern, ging jeden Winter an den Chiemsee, hackte morgens ein Loch ins Eis und ging baden. Als alle um ihn mit grippalen Infekten darniederlagen, frohlockte er,- nicht nur weil er gut zu tun hatte, sondern weil er sich so abgehärtet wähnte! Doch er freute sich zu früh und wurde trotzdem krank. Es gibt einfach Viren und Bakterien, die sind noch schlauer als dieser bayrische Arzt!

Doch heute geht es nicht so sehr um die Attacken dieser Biester, als vielmehr um eine sehr ärgerliche, manchmal schon chronische Sache: den Husten.

Da gibt es Fälle, wo der Hals kratzt und juckt und der anfänglich noch erträgliche Husten sich bis zum Würgereiz steigern kann. Nichts hilft richtig, die Nächte werden zur Qual, am Tage ist man wie Matsch.
Oder man bringt die Sache einigermassen hinter sich und nach einigen Tagen geht es wieder los. Kann auch sein man hüstelt so vor sich hin, nichts richtig Schlimmes, doch weit weg vom Gesundsein.
Es gibt einige Variationen des Hustens, doch was sind die Ursachen?

Schliessen wir einmal den chronischen Raucherhusten aus (Gut Rauch! all den unerschrockenen Qualmern übrigens.), so bleiben ein paar wichtige Fakten als nennenswert: In etwa 90% aller "Fälle" sind Viren die Verursacher, in ca. 10 % Bakterien,- wobei die beiden Erreger auch ganz gerne zusammenarbeiten und sich prima unterstützen.

Ist das Immunsystem nicht topfit, freuen sich die Hustenerreger umso mehr und sie stürzen sich besonders gerne auf Kinder, ältere Menschen oder jemanden, der gerade viel Stress hat. Ihnen gefällt auch, wenn einer sich schlecht ernährt, in trockener Luft aufhält, Staub oder Schimmelpilzsporen einatmet und zu alledem noch raucht wie ein Schlot,- wunderbar!

Man kann die Erreger ja verstehen, sie müssen auch von etwas leben, dennoch hält sich als Mensch unser Mitleid in Grenzen. Besonders mit chronischem Husten.

Das Gebell ist ja eigentlich selbst gar keine Krankheit, sondern eine therapeutische Reaktion des Körpers, er will sich mit Kraft von dem Schleim in den Bronchien und damit von den Viren und Bakterien befreien.

Es ist deshalb Unsinn, Medikamente zu nehmen, die den Husten unterdrücken, mitunter ist es sogar gefährlich.

Das gute Wick-Medinait hat als einen seiner Wirkstoffe ein Betäubungsmittel mit drin, es wird u.a. verwendet, um renitente Patienten in der Psychiatrie ruhigzustellen..... kein Wunder, dass man mit dem Saft schläft wie ein Toter! Den Schleim abhusten kann man allerdings so nicht.

Besser wäre es - und ein vernünftiger aufgeklärter Mensch wird dies auch tun - etwas einzunehmen, das den Schleim in den Bronchien verflüssigt, etwa Acetylcystein, ein Pulver, das man in Wasser auflöst und trinkt.

In der Medizinersprache heissen solche Mittel Expectorantien, doch solche Ausdrücke sollen hier möglichst wenig verwendet werden, sie finden sich schon auf allen Medikamenten-"Waschzetteln" und werden nicht verstanden.

Man kann bei chronischem Husten oder wenn es einer zu werden droht, auch zu verschiedenen Inhalationsmethoden greifen (Fichtenöl, Eukalyptus u.a.), um sich etwas Erleichterung zu verschaffen.

Man kann die Raumluft anfeuchten, wobei leider nur die Ionisierungsgeräte wirklich einen guten Effekt bringen und sehr teuer sind. Der dampfende Wasserkessel beschlägt eher Fenster und Wände und sorgt für Schimmelpilze...

Man kann weniger oder gar nicht mehr rauchen und sich gesünder ernähren - doch was man bestimmt tun SOLLTE, ist, einen guten Therapeuten aufzusuchen und sich eine SICHERE DIAGNOSE stellen zu lassen!

Hinter einem chronischen Husten kann alles mögliche stecken: ein verschleppter Infekt, eine Allergie, eine Schädigung durch Einatmen von giftigen Substanzen, eine Erweiterung der Lungenbläschen, mitunter steckt jedoch etwas dahinter, das ein sofortiges und womöglich knallhartes Eingreifen erforderlich macht.

Von diesem Fall einmal abgesehen, bietet die Naturheilmedizin ein reiches Spektrum von Therapien, die ohne schädliche Nebenwirkungen auskommen und dennoch hochwirksam sind.
Ein Umdenken in allen Bevölkerungsschichten hat hier bereits begonnen, das sich ausbreiten wird, und die Erfolge geben uns recht.

Doch denken Sie immer daran:
Zögern Sie nicht zu lange, wenn Sie schon länger husten, - nehmen Sie Ihren Körper ernst!
Früherkennung ist in allen Fällen der erste und wichtigste Schritt und immer die Basis für eine Heilung.
Wer sich mehr informieren oder gut beraten sein will, kann sich gerne an uns wenden.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen !!

Ihr Consultorio
Kelchner-Lamberts