Richtige Ernährung

Trotz aller Fortschritte in der Medizin erkranken immer mehr Menschen an immer mehr Krankheiten, dabei ist es unser erster Wunsch - folgen wir den Meinungsumfragen - gesund zu sein.

Wie kann das möglich sein? Nun, Gesundheit ist für uns etwas Selbstverständliches, und erst dann, wenn wir krank sind, beginnen wir uns für die Gesundheit zu interessieren. Von den Ursachen her gesehen können wir die Krankheiten in drei grosse Gruppen einteilen:
die ernährungsbedingten,
die sogenannten lebensbedingten
und die umweltbedingten Erkrankungen.

Die Mehrzahl der Krankheiten, die uns heute plagen sind reine Zivilisationsschäden und die meisten davon sind ernährungsbedingt.

Diese Krankheiten nehmen heute immer mehr zu und setzen meist jahrzehntelange falsche Ernährung voraus, eine Ausnahme bildet die Zahnkaries, die für ihre Entstehung nur wenige Monate braucht.

Nachweislich ernährungsbedingt sind ausserdem Rheuma, Fettsucht, Zuckerkrankheit, Stuhlverstopfung, Leberschäden, Gallensteine, Nierensteine, Gicht, die meisten Erkrankungen der Verdauungsorgane, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, mangelnde Infektabwehr, viele Allergien, manche organische Erkrankungen des Nervensystems, auch an der Entstehung von Krebs ist die Fehlernährung in einem gewissen Masse beteiligt.
Die heutige Ernährung bietet in hohem Masse keine naturbelassenen Lebensmittel; industriell vorgefertigte Nahrungsmittel bestimmen den Speiseplan;
Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aromastoffe u.a. (Vitalstoffe) werden ihnen wieder (unnatürlich) zugesetzt.

Viele Menschen nehmen heute in der Meinung was besonders Gutes für sich zu tun, Vitamine und Mineralien in Tabletten-Form (Nahrungs-ergänzungsmittel!) extra zu sich aber nur wenn die Vitalstoffe im richtigen Verhältnis in der Nahrung enthalten sind, kann der Körper sie aufnehmen und entsprechend verwerten.

Die fehlenden Vitalstoffe, die durch menschliche Eingriffe verändert, geschädigt oder zerstört werden (geschieht durch Erhitzung, Konservierung und Präparierung) sowie die Art der Zusammensetzung unserer Mahlzeiten bestimmen die ernährungsbedingten Krankheiten von morgen.

  1. Krankmachende Nahrungsmittel sind vor allem Auszugsmehle: bei diesen Mehlen wurden vor dem Mahlvorgang alle Randschichten und der Keim entfernt, diesen Mehlen fehlen wichtige Vitalstoffe, vor allem Vitamin B1

  2. Fabrikzuckerarten: sind reine künstliche Konzentrate, frei von Vitalstoffen.
    -Auszugsmehle und Fabrikzucker werden als raffinierte Kohlenhydrate zusammengefasst und bilden die Hauptursache der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten.

  3. Fabrikfette: Damit sind Fette gemeint, bei denen durch Extraktion und in Hydrierungsprozessen die fettlöslichen Vitamine zerstört und die ungesättigten gesättigt werden; sie verlieren dadurch ihre Eigenschaft als biologische Wirkstoffe.

Heute klagt man häufig die Fette an und meint, die Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Fettsucht, entstünden durch zu viel Fettkonsum, dabei sind es die fehlenden natürlichen Wirkstoffe, die die Stoffwechselvorgänge des Körpers beeinträchtigen.
Was tun? Ernähren Sie sich wie ein Bauer vor 100 Jahren!

Vor 4 Generationen waren die meisten unserer heutigen Krankheiten unbekannt; unsere Vorfahren brauchten sich auch nicht um Kalorienmenge, Nahrungs- oder Fettmenge, noch um Diätvorschläge zu kümmern; sie assen, was auf dem Bauernhof erzeugt wurde.
Eine gesunderhaltende Ernährung lässt sich in folgenden Punkten kurz zusammenfassen:
Vier Dinge sind zu meiden und vier andere können gegessen werden.

Die vier zu meidenden Speisen sind:

  1. Auszugsmehle
  2. Alle Fabrikzuckerarten
  3. Alle raffinierte Fette (Margarinen, gewöhnliche Öle)
  4. Für Magen-, Darm-, Leber- und Gallen-empfindliche: alle Säfte aus Obst und Gemüse, gleichgültig, ob selbst hergestellt oder gekauft.

Die Speisen, die täglich gegessen werden sollten, sind:

  1. Vollkornbrote, möglichst viele verschiedene Sorten
  2. täglich 3 Esslöffel Getreide in Form eines Frischkorngerichts
  3. eine Frischkostbeilage, bestehend aus rohem Obst und Salaten aus rohen Gemüsen
  4. naturbelassene Fette, d.h. Butter, Sahne und unraffinierte kaltgepresste Öle

Alle übrigen, nicht erwähnten Speisen können täglich genossen werden.

Eigentlich ist alles ganz leicht Sie machen ab sofort alles anders als es die üblichen Ratschläge, die Diätpläne - und natürlich die Werbung es empfehlen.

"Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel und Eure Heilmittel Eure Nahrungsmittel sein" (Paracelsus)

Der Erfolg ist Ihnen sicher.
Ihre Irene G.-Schlich, Gesundheitsberaterin GGB

Weitere Information bei:
Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) e.V.
Taunusblick 1,
56112 Lahnstein,
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