Die Kanaren im Überblick

Unsere Heimat ist die Provinz Teneriffa, mit den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Mehr über diese Inseln erfahren Sie, wenn Sie die Inselnamen oder die betreffenden Fotos der Inseln anwählen. Über die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote Kurzinfos auf dieser Seite. Die Kanaren sind eine Autonome Region. Diese Autonome Region besteht aus zwei Provinzen, die wie folgt aufgeteilt sind: Zur Provinz Las Palmas de Gran Canaria gehören die Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura, zur Provinz Santa Cruz de Tenerife zählen die Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Insgesamt sind auf den Kanarischen Inseln etwa 1.600.000 Menschen beheimatet.

Die Kanarischen Inseln sind in ihrer Art etwas Besonderes auf unserem Planeten. Sie gehören zu der makronesischen Inselgruppe, zu der auch die Azoren, die Kapverdischen Inseln und Madeira zählen.

Der Ursprung der Kanaren ist vulkanischer Herkunft. Die Inseln Lanzarote und Fuerteventura entstanden als erste vor etwa 20 Millionen Jahren, vor etwa 10 Millionen Jahren tauchten dann Gran Canaria und La Gomera auf. Teneriffa existiert seit etwa 7 Millionen Jahren. Die letzten Inseln entstanden vor etwa 1 Million bis 750.000 Jahren. Es gibt mehrere unterschiedliche Theorien über die Entstehung und den Ursprung der Inseln. Man ist sich heute weitgehend darüber einig, das die Kontinentalverschiebung der afrikanischen Platte eine wesentliche Rolle bei der Entstehung spielte. Es war ein sehr langsamer Vorgang. Die Inseln veränderten sich im Laufe der Zeit durch geologische Veränderungen und durch Vulkanausbrüche. Drei dieser Inseln (Lanzarote, Teneriffa und La Palma) sind auch heute noch vulkanisch aktiv.

Das Klima ist hervorragend. Durch die Lage, sowie durch Berge oder Flachland, etc. ist das Klima der einzelnen Inseln sehr verschieden voneinander.

Die östlichen Inseln wie Lanzarote und Fuerteventura sind sehr trocken, bedingt durch ihre Nähe zu Afrika. Die westlichen Inseln sind ein wahres Naturparadies. Bedingt durch ihre Berge und Hügel sind die klimatischen Verhältnisse anders. Dadurch haben diese Inseln auch gewisse "Jahreszeiten". Die höchsten Temperaturen herrschen im Sommer in den mittleren Gebieten, während es im Hochgebirge eher angenehme Temperaturen gibt. Auch die Küstengebiete werden nicht übermäßig heiß, da eigentlich immer ein frischer Wind weht. Trotz der Temperaturunterschiede zwischen Winter und Sommer zeigt sich ein ausgeglichenes Klima, da die Temperaturen selten größere Schwankungen aufweisen. Die einzigen größeren Schwankungen, die vorkommen können, gibt es auf den Inseln Teneriffa und La Palma. Dort kann im Winter im Hochgebirge Schnee fallen und man genießt in der warmen Sonne am Strand dieses Panorama.

Mit Abstand die größte Einnahmequelle der Kanarischen Inseln ist der Tourismus. Danach kommt an zweiter Stelle die Landwirtschaft. Durch die gute klimatische Lage der Inseln gedeiht hier fast alles: Bananen, Pfirsiche, Orangen, Oliven, Tomaten, Avocados, Kartoffeln, aber auch Kiwi, Pflaumen, Äpfel und Birnen in den höheren Regionen. Auch besonders guter Wein wird auf den Inseln angebaut und vermarktet. In einigen Gebieten wird der Fischfang noch sehr rege betrieben, zum Beispiel Thunfisch, Makrelen, etc.

Zum Einkaufen sind die Kanarischen Inseln ein kleines Paradies. Hier gibt es alles. Nicht nur spanische Läden, sondern auch Läden aller Herren Länder haben sich hier etabliert, vor allem auf den Inseln Teneriffa und Gran Canaria. Deutsche Markenartikel sind auf den größeren Inseln ebenfalls zu bekommen. Ebenso sind alle Produkte auf dem Bereich Hifi und Video hier günstig zu kaufen. Die Einkaufszeiten sind wesentlich günstiger als in Deutschland. Die meisten Läden haben bis um 21.00 Uhr abends geöffnet. Die großen Einkaufszentren öffnen sechs Tage die Woche von 10.00 morgens bis 22.00 Uhr abends. Der Einkaufslust steht nichts im Wege.

In den großen Touristikzentren sind die Geschäfte an sechs Tagen der Woche geöffnet. Reichhaltige Sortimente in den großen Einkaufszentren bestimmen das Bild. Egal ob sie zu C & A möchten, Ihnen am besten BATA-Schuhe gefallen, hier ist alles möglich.

Die medizinische Versorgung ist sehr gut. Vor allem auf der Insel Teneriffa ist sie hervorragend. Die Uni-Klinik von La Laguna zählt zu den besten und modernsten im europäischen Bereich.

Für viele Krankheiten hat sich das Klima der Kanaren als besonders heilsam erwiesen, unter anderem für Rheuma, Asthma, Multiple Sklerose, aber auch für Herz- und Kreislauferkrankungen sowie für viele Nierenleiden ist die Insel ein wahrer Jungbrunnen. Hier finden Sie Ärzte aller Fachrichtungen. Ebenfalls stehen Ihnen Krankenhäuser, Sanatorien, Privat- und Spezialkliniken zur Verfügung. Auch eine beträchtliche Anzahl deutscher Ärzte hat sich vor allem auf Teneriffa und Gran Canaria etabliert.

Für Kinder ist ebenfalls bestens gesorgt. Vom Kindergarten für die Kleinsten ab etwa einem Jahr bis hin zur Universität ist alles vorhanden. Gute deutsche und englische Schulen gibt es auf den Inseln Teneriffa und Gran Canaria. Ebenfalls befinden sich die beiden Universitäten der Kanaren auf Teneriffa und Gran Canaria. Die deutschen Grundschulen (bis. 4. Jahrgang) befinden sich in Puerto de la Cruz und bei Playa de las Americas (Adeje), die neue deutsche Hauptschule und Gymnasium wurden in Tabaiba (südlich von Santa Cruz) erbaut.

Auch das deutsche und internationale Fernsehprogramm ist auf den Kanaren gut zu empfangen. Mit einer kleinen Satellitenschüssel holen Sie sich das Fernsehprogramm Ihrer Wahl ins Haus.

Ein weiterer Vorteil dieser Inseln: Es gibt weder Atomkraftwerke noch liegen sie im Bereich eines möglichen Krisenherdes und damit vielleicht eines späteren Kriegsgebietes. Auch sind die Inseln frei von wilden oder gefährlichen Tieren. Es gibt weder Schlangen noch Raubtiere. Tropische Krankheiten sind hier ebenfalls unbekannt.

Im großen und ganzen sind die Kanarischen Inseln ein kleines Paradies unter europäischen Lebensbedingungen. Inseln zum Wohlfühlen.

Gran Canaria ist die drittgrösste Insel der Kanaren. Auf ihr leben etwa 700.000 Menschen, die meisten davon in der Hauptstadt Las Palmas. Sie hat eine Ausdehnung von 1.560 qkm. Der höchste Punkt ist der Pico de las Nieves mit einer Höhe von 1.949 Metern. Der Nordwesten und Norden von Gran Canaria ist stark zerklüftet. Es gibt viele tiefe Schluchten sowie einige Steilküsten. Etwa in der Mitte der Insel befindet sich der Naturpark Caldera de Tejeda. Durch die vielen Steilküsten im Norden und Westen gibt es dort nur sehr wenig Strände. Ganz im Gegensatz zum Südosten. Dort gibt es schöne Strände. Ebenfalls im Südosten befinden sich die großen Touristenzentren dieser Insel, angefangen mit San Agustin über Playa del Ingles nach Maspalomas. Der Osten und Süden der Insel haben ein ausgeglichenes Klima, während es im Norden und in der Mitte der Insel teils sehr feucht sein kann. Früher einmal war Gran Canaria sehr grün mit großen, weiten Wäldern. Bis auf einige Waldgebiete mit Kiefern und kleineren Sträuchern sind sie fast ganz verschwunden.

Lanzarote - die Insel der Vulkane. Sie hat eine Oberfläche von etwa 850 qkm und nur etwa 75.000 Einwohner. Lanzarote ist eine flache Insel mit einigen wenigen verstreuten kleineren Bergen. Sie hat zwei Höhenmassive, die sich in einer Gebirgskette hinschlängeln. Ansonsten ist sie eher eine flache Insel mit wenigen Schluchten. Viele frühere Vegetationsgebiete dieser Insel wurden durch Vulkanausbrüche vernichtet. Hier sieht man viele Lava-Felder. Durch die Nähe zu Afrika und durch die relativ flache Oberfläche von Lanzarote ist das Klima sehr ausgeglichen und mild. Nur selten fällt hier Regen. Es ist eine sehr trockene Insel mit wenig Vegetation.

Fuerteventura - die Insel der Strände. Mit ca. 1.700 qkm ist sie die zweitgrößte Insel der Kanaren. Auf ihr leben aber nur etwa 40.000 Menschen. Diese östlichste Insel der Kanaren ist nur etwa 100 km vom afrikanischen Kontinent entfernt. Der höchste Gipfel der Insel, der Pico de Jandia, befindet sich im Süden auf der Halbinsel Jandia. Er erreicht eine Höhe von 807 Metern. Im Westen der Insel gibt es ebenfalls noch ein schroffes Massiv. Ansonsten hat die Insel Täler und Ebenen, in denen nur selten höhere Erhebungen vorkommen. Die Küsten im Osten sind sehr flach mit großen Stränden. Nur im Westen ist die Küste teilweise felsig. Fuerteventura ist im ganzen sehr trocken. Im Gebirge gibt es kaum Vegetation. Dann und wann kann man an den Hängen einzelne Pflanzen und Bäume beobachten.

Kanarische Inseln

Gran Canaria

Lanzarote

La Palma

Fuertuventura

Teneriffa

El Hierro

La Gomera

Teneriffa

El Hierro

Gran Canaria

Gran Canaria

Lanzarote

Fuerteventura