Die Insel
ist in weiten Bereichen sehr grün und hat große ausgedehnte Waldgebiete, die etwa 50 - 60 % der Vegetation auf dieser Insel ausmachen. Hier findet man noch Kiefernwälder. La Palma hat eine sehr artenreiche Vegetation. Die Strassenverhältnisse sind bei weitem nicht so gut wie auf den anderen Kanareninseln. Durch die vielen Schluchten ist es etwas beschwerlich geworden, gute Straßen zu bauen. Die Strassenverhältnisse haben sich im Laufe der letzten Jahre verbessert, sind aber bei weitem nicht so gut wie zum Beispiel auf Teneriffa oder Gran Canaria.
La Palma
auch die grüne Insel genannt. Sie hat eine Größe von etwa 710 qkm und auf ihr leben etwa 80.000 Menschen. Der höchste Punkt ist der Roque de los Muchachos mit 2.426 Metern Höhe. La Palma ist eine gebirgige Insel mit engen Schluchten und steilen Hängen. Etwa in der Mitte der Insel liegt die Caldera de Taburiente, ein großer Krater mit einem Durchmesser von etwa 10 Kilometern. Die größte Ebene der Insel ist das Valle de Aridane, in ihr gibt es die Orte Los Llanos de Aridane, Tazacorte und El Paso. In diesem Gebiet und auch in weiten anderen Teilen der Insel La Palma sieht man sehr viele schwarze Lavafelder. Die Küsten sind zum Teil sehr felsig, nur ab und zu sieht man kleinere Strände mit schwarzem Sand. Ansonsten gibt es nur wenige Strände auf La Palma. Die zwei bekanntesten sind Puerto Naos im Valle de Aridane und der Strand von Los Cancajos in Breña Baja.
Es gibt einen Hafen. Von dort gibt es regelmäßige Verbindungen zu den Inseln Teneriffa und El Hierro. Ebenfalls existiert ein internationaler Flughafen. Die Insel ist aufgeteilt in vierzehn verschiedene Gemeinden. Die Insel La Palma bietet viele Sehenswürdigkeiten, unter anderem alte Architekturkunst in der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma. Ebenso gibt es viele Naturschönheiten auf der Insel.
Live-Musik
»Typisch kanarisch ist der Sound von "Eso Es" nicht — von folkloristischen Timple-Klängen und rasselnden Chacaras keine Spur. Die Rockgruppe aus dem Aridane-Tal spielt eher gradlinige Popmusik. Sie machte sich auf den Kanarischen Inseln mit ihrem Debüt- Album "La vida es así" (So ist das Leben) schnell einen Namen. Ich mag die Texte besonders gern; Lyrik von Brecht bis Bukowski vertont "Eso Es". Mir gefallen auch die mitreißenden Arrangements und die engagierten Songtexte gegen Drogenmißbrauch und den Gifteinsatz in den Bananenplantagen. Einen Live-Auftritt der Gruppe auf einer Inselfiesta sollte man auf keinen Fall verpassen.«

Playa Nueva
»Die Playa Nueva ist mein Traumstrand. Im Sommer mache ich hier Urlaub von den Bergen und miete mich in einer einfachen Strandhütte ein. Dann genieße ich die heranrollenden Brech
er und beobachte die Surfer, wie sie auf ihren Boards die haushohen Wellen abreiten. Am Strand-Kiosk treffe ich Freunde und Fremde. Mit einem Glas vino tinto der Sonne beim Abtauchen ins Meer zusehen — unvergleichlich! Im Winter kann es schon mal passieren, daß der schwarze Sandstreifen vom Meer verschluckt wird. Anfahrt: Vor der Ortseinfahrt von Puerto Naos rechts in ein schmales Sträßchen einbiegen, diesem zwei Kilometer nordwärts durch von Mauern begrenzte Bananenplantagen folgen, bis es nicht mehr weitergeht.«

Ausflugsziele
Im Lorbeerwald von Los Tilos. Im Nordosten liegt einer der letzten immergrünen Feuchtwälder der Kanarischen Inseln. Er ist nach einem Lorbeerbaum namens Til benannt, etwas geringschätzig mit »Stinklorbeer« übersetzt. Beiderseits der Wege wuchern mannshohe Riesenfarne und Efeugewächse über dem moosgepolsterten Waldboden. Nach Regenfällen — und die gibt es auf der Ostseite von La Palma im Winter zur Genüge — gleicht die Region einem nassen Schwamm. Eine Kurzwanderung in die imposante Schlucht Barranco del Agua gehört zum Pflichtprogramm. Die senkrechten Felswände stehen mitunter nur zwei Meter auseinander. Autotour zum Roque de los Muchachos.Von der Inselmetropole Santa Cruz schraubt sich eine Panoramastraße in Serpentinen 42 Kilometer hinauf zum Roque de los Muchachos, dem mit 2426 Metern höchsten Gipfel La Palmas. Seine Ostflanke ist oft in Wolken gehüllt. Um so faszinierender ist dann der Augenblick, wenn man die Nebelschwaden durchstößt.

Schroffe Zweitausender ragen aus dem Wolkenmeer, auch Teneriffas im Winter schneegepuderter Teide ist meist zu sehen.Würzig duftender Kiefernwald macht oberhalb der Baumgrenze anspruchslosem Ginster Platz, der die Hochgebirgslandschaft im Frühsommer in ein gelbes Blütenmeer verwandelt. Vom Gipfel aus überblickt man die urweltliche Szenerie der Caldera de Taburiente in ihrer ganzen Tiefe, einzig die grell in der Sonne blitzenden, futuristischen Kuppeldächer der astrophysikalischen Sternwarte erinnern daran, daß auch an La Palma das 20. Jahrhundert nicht vorbeigegangen ist.
Nationalparks
Parque Nacional de la Caldera de Taburiente. Für den deutschen Geologen Leopold von Buch, der La Palma Anfang des letzten Jahrhunderts erforschte, war die Caldera im Inselinnern ein Krater von »entsetzlicher Tiefe«. An die 800 Meter tief fallen die Felswände ab — als ob ein riesiger Meteorit die Insel getroffen hätte. Der üppig mit Kiefern bewaldete Kraterkessel ist nur zu Fuß zu entdecken, und zu Recht gilt die Caldera als eines des schönsten Wanderreviere der Kanaren. Auskunft: Centro de Visitantes, Carretera General El Paso, Tel. 922 49 72 77, Fax 922 41 34 48. Geöffnet 9—14 und 15—18, So 9—15 Uhr. Hier werden auch Campinggenehmigungen (gratis) für Übernachtungen an der im Kraterkessel gelegenen Playa de Taburiente ausgestellt.