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Der Flughafen ist winzig, die Hauptstadt Valverde nur ein verschlafenes Dorf, das Wetter im Hochland hat seine Tücken warum also El Hierro? Wer hier urlaubt, sucht die etwas andere Ferieninsel: rauhe Natur, Einsamkeit, Individualismus derzeit gibt es 800 Gästebetten. »Soweit wie auf den Nachbarinseln wird es nicht kommen«, sagtAdolfo Padrón Brito vom Patronato de Turismo. |
Marienfest |
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| Die ganze Insel ist auf den Beinen, dazu kommen Zehntausende ausgewanderte Herreños von den Nachbarinseln und von Südamerika in die Heimat. Für sie ist die Bajada der Anlaß, um alte Freunde und Verwandte zu treffen. Turbulent und ausgelassen feiert man die Madonna, El Hierro und sich selbst, und das vier Wochen lang. | ![]() |
| Natürlich ist zur Bajada alles ausgebucht Flüge, Fähren und Unterkünfte , deshalb sollte man frühzeitig disponieren. Auskunft erteilt das Patronato Insular de Turismo Valverde, Tel. 922 55 03 02, Fax 922 55 10 52.« | ![]() |
| Der Nordwesten wird vom Halbkrater El Golfo eingenommen, der mit seinen mehr als 1000 Meter hohen Rändern wie ein riesiges Amphitheater wirkt. Das fruchtbare Tal ist der Obstgarten der Insel, mit Papayas, Bananen und Ananas. Fixpunkt von Frontera, dem Hauptort im Golfo, ist der Turm der Kirche Virgen de Candelaria. Ein langes Seil soll die Glocken früher direkt mit dem Schlafzimmer des Pfarrers verbunden haben. | ![]() |
| Im vulkanisch geprägten Süden hat das Fischerdorf La Restinga sonnensicheres Klima. Unter Tauchern hochgeschätzt ist das Riff vor La Restinga mit dem Tauchplatz El Bajon. Im ganzjährig geöffneten Centro de Buceo El Hierro (Tel./ Fax 922 55 70 23) Eine Tauchausrüstung kann ausgeliehen werden, Kurse auf Anfrage. | ![]() |
| Guinea das angelegte museumsdorf ist einen Besuch wert. Die schwarzen Katen aus mörtellosem Mauerwerk fügen sich harmonisch in die Landschaft. In einem Terrarium lebt hier einer der Stars der an sich unspektakulären Kanaren-Tierwelt: der Lagarto Gigante. Die Riesenechsen galten seit 50 Jahren als ausgestorben, bis 1975 eine Unterart entdeckt wurde. Es gelang, fünf Exemplare zu fangen und sie zu züchten. 1996 lebten in der Aufzuchtstation bereits 173 Echsen, die ersten Pärchen wurden inzwischen ausgewildert. Zu besichtigen sind die Echsen nur auf Führungen (Do 1114 Uhr). Dafür wiederum muß man sich beim Umweltbüro Medio Ambiente in Valverde, Calle Simón Acosta, MoFr 914 Uhr, eine Voranmeldung besorgen. | ![]() |